Skip to main content

Performance & Zähllinien

· 2 min read
Trajectory Trace Team
Entwicklungsteam

Dieses Update bringt Performance-Verbesserungen im Backend und Frontend, um noch größere Datenmengen einlesen und auch flüssig wiedergeben zu können. Zusätzlich können jetzt über die Oberfläche Zähllinien als Geofencing-Feature hinzugefügt werden.

Performance

Backend

Der Datenbankzugriff wurde auf Bulk-Inserts umgestellt. Statt einzelner INSERT-Statements werden Messungen gebündelt geschrieben, was den Overhead bei hohem Durchsatz deutlich reduziert. Ergänzend wurde die Caching-Logik überarbeitet, sodass auch bei vielen verschiedenen Objekten die Performance erhalten bleibt. Die Garbage Collection wurde ebenfalls angepasst, sodass nicht mehr benötigte Recourcen freigegeben werden und der langfristige CPU- und Arbeitsspeicherverbrauch reduziert wird.

Frontend

Bei niedrigem Zoom-Level werden Objekte jetzt als einfache Kreise statt als 3D-Bounding-Boxes gerendert. Da die Box bei diesem Maßstab ohnehin nicht sichtbar ist, spart das Rendering-Aufwand. Gleichzeitig wird die Framerate beim Herauszoomen automatisch reduziert, was die Darstellung weiter flüssig erscheinen lässt, aber die CPU/GPU des Nutzers entlastet. Zusätzlich wurde die Anzahl der Aktualisierungen der Trajektorienlinien verringert, sodass auch hier der Rechenaufwand reduziert wird.

Zähllinien und -polygone (Geofencing)

Per Rechtsklick auf die Karte lassen sich nun Zähllinien oder -polygone (Geofences) einzeichnen, die je Location in der Datenbank gespeichert und auf der Karte angezeigt werden. Beim Klick auf einen Geofence, wird on-the-fly für den aktuell ausgewählten Zeitraum berechnet, welche Trajektorien den Geofence schneiden. Hierfür werden die im letzten Update eingeführten vereinfachten Trajektorie im PostGIS-Format verwendet. Da die Berechnung effizient in der Datenbank geschieht, können die Statistiken jeweils für den individuell gewählten Zeitraum berechnet werden. Aktuell ist die Berechnung auf 20.000 Verkehrsteilnehmer oder 90 Tage begrenzt, um das Backend zu schonen.

Das Ergebnis wird als Summe und Prozent je Verkehrsmittel-Klasse im Popup des Geofence angezeigt und zusätzlich im Histogramm dargestellt. Das Histogramm kann per Dropdown zwischen verschiedenen Geofences oder der Original-Ansicht umgeschalten werden. Zusätzlich werden Klassen, die zwar im Zeitraum vorkommen, aber den jeweiligen Geofence niemals schneiden, links bei den Klassen-Toggles schraffiert dargestellt. Dies ist besonders hilfreich, wenn Verkehrsteilnehmer erkannt werden sollen, die in einem gewissen Bereich eigentlich nicht auftauchen sollten (z.B. Autos auf dem Gehweg, Fußgänger mmitten auf der Fahrbahn).

EFS Logo

© 2026 Trajectory Trace. All rights reserved.